Ich habe eine Neutralisierung der deutschen Sprache
erfunden, die die Probleme des Binnen-I (LehrerInnen) und
die aufwaendige Nennung beider Geschlechter (Lehrer und
Lehrerinnen) vermeidet.

Die Endung -er ist eine Vermaennlichung einer Stammform:
die Arbeit - der Arbeiter

Die weibliche Form wird meist durch verweiblichen der 
Vermaennlichung mit der Endung -in erreicht:
der Arbeiter - die Arbeiterin

Warum aber so kompliziert und potentiell sexistisch, wenn
man direkt die Stammform verweiblichen kann:
Die Arbeit - die Arbeitin

Wir haben nun eine maennliche Form und eine vom maennlichen 
befreite, weibliche Form.

Eine einfache neutrale Form ist z.B. in Stellenangeboten 
vorteilhaft. Sie kann erhalten werden, indem man die 
Stammform mit einer neutralen Endung versieht. Ich habe 
eine neutrale Endung durch mischen der
geschlechtsspezifischen Endungen -in und -er gemacht: -ir, 
aus dem i von -in und dem r von -er. Die Varianten
-en, -ri, -ie, -ei, -nr, -rn erschienen nicht so gut. -en 
dient schon als Endung der Nennform von Verben (arbeiten). 
-ei klingt etwas laecherlich, ist aber ev. leichter 
auszusprechen als -ir. Wir sollten da vielleicht die vielen 
Kinder denken, die in Zukunft deutsch lernen.

Wir erhalten also:
die Arbeit - das Arbeitir - der Arbeiter - die Arbeitin
das Programm - das Programmir - der Programmer - die Programmin
der Bau - das Bauir - der Bauer - die Bauin
die Fahrt - das Fahrir - der Fahrer - die Fahrin
das Studium - das Studier - der Studer - die Studin

"Wir suchen ein Busfahrir."
"An der Wahl beteiligten sich 50000 Studire, 23000 Studinnen 
und 27000 Studer."

Gleichzeitig sollten wir vielleicht alle sinnlosen Artikel 
auf 'das' aendern:
das Sonne
das Mond
das Loeffel
das Gabel
das Tisch
das Katze
das Hund

Die Auslaender, die diese ohne jeden rationalen Zuammenhang 
gewaehlten Artikel lernen muessen, werden es uns danken.

Viel Spass mit Neusprech!

Bernhard Kuemel
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